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Formalisierungsstudie · Studienplatzvergabe · Berlin 2026

DoSV-Formalisierung Studienplatzvergabe: Verfahrensformalisierung und Manipulierbarkeit
University admissions: procedure formalisation and manipulability

Primärquelle: hochschulstart.deFall (i)Stand Juli 2026

Die Studienplatzvergabe über das Dialogorientierte Serviceverfahren (DoSV) der Stiftung für Hochschulzulassung ist öffentlich nur prosaisch dokumentiert, nicht als Referenzcode. Diese Studie formalisiert die Koordinierungsregeln erstmals als ausführbare, quellenbelegte Python-Spezifikation — direkt aus der offiziellen Verfahrensbeschreibung extrahiert, nicht aus dem Gedächtnis rekonstruiert.

Formalisierung gegen Grundwahrheit

4
Koordinierungsregeln formalisiert (Regel 1–4)
3/3
Offizielle Beispielrechnungen nachgebildet, korrekt reproduziert
3/3
Hypothesis-Invarianten bestanden (property-based testing)
12
Maximale Studienwünsche (verifiziert, Stand 2026)

Strategiesicherheit erschöpfend geprüft

hochschulstart.de behauptet: „Die Reihenfolge beeinflusst deine Zulassungschance an einer Uni nicht.“ Statt das zu glauben, wurde es gegen die Referenzimplementierung erschöpfend geprüft: 57 von 57 Angebots-Konfigurationen (1–5 Hochschulen, alle Kombinationen) — 0 manipulierbar. Die Aussage ist für die Kern-Koordinierungsregeln bestätigt.

Offene Lücke: das Quotenmodell

Die im Verfahren als eigentlich vielversprechend vermuteten Angriffsflächen (Quotenwahl Abiturbeste/Zusatz/AdH für Human-/Zahn-/Tiermedizin und Pharmazie) konnten nicht geprüft werden — die öffentlich verfügbaren Quellen spezifizieren die genaue Verrechnungslogik zwischen den drei Quoten-Ranglisten nicht ausreichend für eine deterministische Formalisierung. Diese Lücke ist selbst ein Transparenz-Befund.