Die Studienplatzvergabe über das Dialogorientierte Serviceverfahren (DoSV) der Stiftung für Hochschulzulassung ist öffentlich nur prosaisch dokumentiert, nicht als Referenzcode. Diese Studie formalisiert die Koordinierungsregeln erstmals als ausführbare, quellenbelegte Python-Spezifikation — direkt aus der offiziellen Verfahrensbeschreibung extrahiert, nicht aus dem Gedächtnis rekonstruiert.
Formalisierung gegen Grundwahrheit
Strategiesicherheit erschöpfend geprüft
hochschulstart.de behauptet: „Die Reihenfolge beeinflusst deine Zulassungschance an einer Uni nicht.“ Statt das zu glauben, wurde es gegen die Referenzimplementierung erschöpfend geprüft: 57 von 57 Angebots-Konfigurationen (1–5 Hochschulen, alle Kombinationen) — 0 manipulierbar. Die Aussage ist für die Kern-Koordinierungsregeln bestätigt.
Offene Lücke: das Quotenmodell
Die im Verfahren als eigentlich vielversprechend vermuteten Angriffsflächen (Quotenwahl Abiturbeste/Zusatz/AdH für Human-/Zahn-/Tiermedizin und Pharmazie) konnten nicht geprüft werden — die öffentlich verfügbaren Quellen spezifizieren die genaue Verrechnungslogik zwischen den drei Quoten-Ranglisten nicht ausreichend für eine deterministische Formalisierung. Diese Lücke ist selbst ein Transparenz-Befund.